Digitalisierung steht im Fokus

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SPD-Kreistagsfraktion trifft sich mit Verwaltungsvorstand

Kreis Lippe. Um lippische Zukunftsfragen ging es beim gemeinsamen Austausch der SPD-Kreistagsfraktion mit Landrat Dr. Axel Lehmann und seinem allgemeinen Vertreter Jörg Düning-Gast. „Ein zukunftsorientierter Kreis Lippe braucht eine starke Verwaltung um den ländlichen Raum für seine Bürgerinnen und Bürger lebens- und liebenswert zu gestalten. Als Kreistagsfraktion ist es uns daher wichtig im ständigen Austausch mit den verschiedenen Verwaltungsebenen zu sein“, erklärt Henning Welslau, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Welslau hatte zum gemeinsamen Austausch der Verwaltungsspitze und seiner Fraktion geladen. Für Jörg Düning-Gast war es das erste Austauschtreffen mit den Sozialdemokraten, seit er das Amt des Verwaltungsvorstandes für die Bereiche Service, Bauen, Bevölkerungsschutz und den Eigenbetrieb Straßen beim Kreis Lippe, und die Position des allgemeinen Vertreters des Landrates, im September diesen Jahres, übernommen hatte. „Uns interessiert natürlich besonders, wo der neue Verwaltungsvorstand seine Schwerpunkte setzten möchte. Der Aufgabenbereich von Herrn Düning-Gast ist ja sehr umfassend“, sagt Welslau.

Düning-Gast erläuterte, dass er vor allem im Bereich der Neuaufstellung der Wirtschaftsförderung Akzente setzten möchte. Ein weiteres Anliegen sei ihm das Thema Digitalisierung der Verwaltung. Fraktionschef Welslau erklärte daraufhin, dass die Digitalisierung im Kreis Lippe ein Thema sei, dass auch für seine Fraktion hohe Priorität habe. „Wir müssen unsere Bürgerinnen und Bürger heutzutage mehr denn je als Kunden ansehen. Von der öffentlichen Verwaltung erwarten sie in der elektronischen Kommunikation den gleichen Komfort, die gleiche Angebotsvielfalt und die gleiche Reaktionsschnelligkeit wie von kommerziellen Shopping-, Buchungs- oder Informationsplattformen. Hier müssen wir ganz klar ansetzten und uns überlegen, wie wir den Kreis Lippe zu einem attraktiven digitalen Dienstleister machen können“, so Welslau.

Die Digitalisierung braucht für die SPD allerdings auch eine soziale Agenda. Dazu erklären die Sozialdemokraten abschließend: „Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt umwälzen. Als SPD wollen wir nicht, dass ein Großteil der Verwaltungsarbeit von Maschinen gemacht wird, Mitarbeiter überflüssig werden und Bürger nur noch digitale Ansprechpartner haben. Wir müssen eine Strategie entwickeln, die alle Seiten mitnimmt. Bürger und Verwaltungsmitarbeiter.“

 

 

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