Lippische SPD wird den Wahlausgang einer ausführlichen Analyse unterziehen

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Einen Tag nach der bitteren Niederlage bei der Bundestagswahl hat der lippische SPD-Kreisvorstand erste Überlegungen entwickelt um wieder stärker die Themen der Bevölkerung aufzugreifen und wie eine Stärkung der Partei gelingen kann. „Der Sonntag war ein schwerer Tag für die lippische SPD. Wir haben den Wahlkreis Lippe I verloren und auch im gesamten Kreisgebiet, kein tolles Ergebnis erzielt. Wir werden mit Hochdruck daran arbeiten, eine genaue Wahlanalyse zu erstellen. Es ist jetzt zu früh, alle Gründe zu benennen, aber auf jeden Fall haben wir beim Thema soziale Gerechtigkeit nicht gepunktet“, erklärt die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ellen Stock. Offensichtlich hätten die Forderungen zur Sicherung der Rente und einer gerechteren Steuerpolitik präziser ausfallen müssen.

Großes Lob bekam der Kreistagsfraktionsvorsitzende und Bundestagskandidat für seinen außergewöhnlich engagierten Wahlkampf. „Du hast eine enorme Zahl von Hausbesuchen absolviert und zudem viele neue kreative Elemente in den Wahlkampf eingeführt“, so Stock in Ihrem Dank an Welslau. Sie bedankte sich auch bei Petra Rode-Bosse, die trotz hervorragender Arbeit ihren Wiedereinzug in den Bundestag verpasst hat. Ganz besonderen Dank sprach sie den Jungsozialisten aus, die neben der Parteibasis hervorragendes geleistet hätten.

Für die Zukunft gelte es ganz besonders den Kampf gegen rechtsextremistische Bestrebungen zu führen. Es sei erschreckend im neuen Bundestag ausgewiesene Rechtsextremisten im Bundestag zu sehen. Dies gefährde auch das internationale Renommee unseres Landes. In einer Erklärung des SPD-Kreisvorstandes wird der Kampf gegen Intoleranz auch in Lippe zu einem Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit erklärt.

Auch nach Berlin blicken die örtlichen Politiker, die sich eine inhaltliche und personelle Erneuerung der Partei wünschen. Unter der Führung von Martin Schulz solle eine Verjüngung der Parteispitze stattfinden.  

Die Lippische SPD wird zeitnah einen Masterplan zur Vorbereitung der Kommunalwahl 2020 erarbeiten, um in den sechzehn Städten und Gemeinden des Kreises und im Kreistag, soziale und zukunftsfeste Politik mehrheitsfähig zu machen.

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