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Inklusion in Europa

Inklusion in Europa

Die Umstellung auf ein inklusives Schulsystem meistert Europa mit unterschiedlichem Erfolg. Die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung besagt, dass jedes Kind – einschließlich Kinder mit Handicap – das Recht hat, auf die Schule seiner Wahl zu gehen. Der internationale Ländervergleich zeigt: Italien ist top, Deutschland ein Flop.

Italien
gilt weltweit als Vorbild im Bereich der schulischen Inklusion: Bereits 1971 wurde durch ein Gesetz der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung verpflichtend und flächendeckend eingeführt. Offiziell besuchen 99,9 Prozent der Kinder mit Behinderung eine Regelschule.

Finnland
wird zwar in Bildungsbelangen häufig als Vorbild gehandelt – was die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung betrifft, ist man von flächendeckender Inklusion aber noch weit entfernt. Im Jahr 2010 wurden fast 50 Prozent der Kinder mit Behinderung in Sonderschulen oder speziellen Klassen unterrichtet. Allerdings dominieren Formen, die zumindest teilweise integrativ sind, wie Sonderklassen an Regelschulen oder zeitweiser Unterricht in Regelklassen, gegenüber der klassischen Sonderschule.

Österreich
Ausbau inklusiver Pädagogik: ja, Abschaffung der Sonderschulen: nein. Zu dieser Übereinkunft sind die Landesschulratspräsidenten mit dem Unterrichtsministerium gekommen. Dafür gab es von Behindertenverbänden und der UN scharfe Kritik. Der UN-Monitoringausschuss stellte fest: Österreich verstößt mit seiner Sonderschulregelung seit nunmehr drei Jahren gegen die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung.

Deutschland
Schleppendes Vorankommen mit dem inklusiven Unterricht. Einige Bundesländer nehmen Vorbildfunktion ein (Bremen oder Schleswig-Holstein), bei den Schlusslichtern Hamburg und Bayern gibt es hingegen noch enormen Aufholbedarf. Im Schuljahr 2009/10 besuchten in Deutschland insgesamt nur 20 Prozent der Kinder mit besonderem Förderbedarf eine Regelschule. Besonders drastisch: Mehr als die Hälfte derer, die eine Sonderschule besuchen, verlassen diese ohne Hauptschulabschluss.

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