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Gegen eine immer größer werdende Wegwerfgesellschaft und für mehr soziale Teilhabe

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Lippische Sozialkaufhäuser rücken näher

Rund 10.000 Gegenstände besitzt ein erwachsener Westeuropäer im Durchschnitt. Da kommt schnell die Frage auf, wie viel man davon wirklich braucht und was mit all den Sachen passiert, wenn man sich nicht mehr benötigt, nicht mehr mag oder sie kaputt gehen? Unser Zuhause ist voll von schönen und nützlichen Dingen. Doch was früher ein Leben lang halten musste, wird heute immer wieder neu gekauft und das, obwohl vieles noch gut und gar nicht kaputt ist. Das ist nicht nur schade für Möbel, Kleidung, Geschirr oder den alten Teddybären, es ist auch unnötig, denn es gibt zahlreiche Menschen, die sich über gebrauchte Dinge freuen und sie gut gebrauchen können.

Gabriele Bröker, Vorsitzende des Sozialausschusses im Kreistag, beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Sozialkaufhaus. Sozialkaufhäuser sind eine Kombination aus Recyclingideen, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und der Versorgung von Menschen mit sehr kleinen Geldbeuteln, Nostalgikern, Stöberern oder Secondhandliebhabern. Seit der Schließung des „Kaufhauses Allerhand“ im Juni 2014, laufen Bestrebungen, ein neues Sozialkaufhaus für den Kreis Lippe zu errichten. Die SPD hat sich seither unermüdlich dafür stark gemacht, dass es mit diesem wichtigen Thema vorangeht.

 „Wir wollen Chancen und Perspektiven für alle. Daher hoffe ich, dass wir das Thema Sozialkaufhäuser in Lippe, endlich wieder realisieren können. Die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren ist eine Win-Win-Situation. Soziales und Ökologie gehen dabei sinnvoll Hand in Hand“, sagt SPD-Kreistagsfraktionsmitglied Bröker.  

Sozialkaufhäuser sind nicht nur ein Angebot für Menschen mit wenig Einkommen, sondern auch Begegnungsort und Arbeitsstätte für verschiedenste Personen. Nach der Prüfung mehrerer alternativer öffentlich Träger- und Finanzierungsmodelle erfolgte vom SPD-Landrat Dr. Axel Lehmann, im Frühjahr 2019 der Auftrag, die Realisierung eines ersten Sozialkaufhauses in Kooperation mit der Stadt Detmold zu prüfen. Langfristiges Ziel soll aber eine lippeweite Lösung mit Einbeziehung der Kommunen sein.  

Und endlich scheint der Weg zu einem neuen Sozialkaufhaus auf der Zielgeraden zu sein. Aktuell sind zwei Standorte in Detmold und Lemgo geplant. Das Gut Herberhausen in Detmold soll nach Möglichkeit noch im Jahr 2019 zum ersten Standort des lippischen Sozialkaufhauses ausgebaut werden. Zusätzlich zum Detmolder Standort soll spätestens im Jahr 2020 ein zweiter Standort in Lemgo eröffnet werden. Mittelfristig sollen dann noch weitere Sozialkaufhäuser an unterschiedlichen Standorten in lippischen Kommunen eröffnet werden.  

„Soziale Integration ist uns bei diesem Thema sehr wichtig. In unseren künftigen Sozialkaufhäusern sollen Menschen, die lange arbeitslos waren, die Möglichkeit erhalten, wieder einen Arbeitsalltag zu erleben. Im Kreis Lippe wurden bis Juni für 65 Langzeitarbeitslose neue Berufsperspektiven geschaffen. Zwischen Juli und August sind weitere 22 Plätze an den Start gegangen. Der Ausbau des Sozialen Arbeitsmarktes geht gut voran und neue Sozialkaufhäuser würden für langzeitarbeitslose Menschen mehr Teilhabemöglichkeiten bedeuten und den beruflichen Wiedereinstieg fördern“, sagt die Sozialdemokratin.

Bröker hofft, dass die nächste Kreistagssitzung Anfang Oktober vielleicht schon den offiziellen Startschuss für das Projekt beschließt. „Die SPD hofft, dass jetzt alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Errichtung von Sozialkaufhäusern haben wir in unserem Koalitionsvertrag vereinbart. Denn es geht hier um viel. Sozialkaufhäuser können eine Schnittstelle zwischen sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit einnehmen und daran müssen wir alle ein Interesse haben“, so Gabriele Bröker.

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