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Landesverband muss nachhaltig und langfristig gesichert werden

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Foto: Andreas Kuhlmann ist sachkundiger Bürger bei SPD-Kreistagsfraktion Lippe. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der SPD-Landesverbands-Fraktion. Für ihn steht außer Frage, dass der „lippische Schatz“ bewahrt werden muss.

 

In dieser Woche tagte der Landesverband Lippe, dabei ging es unter anderem um die Neubesetzung der Stelle der Verbandsvorsteherin/des Verbandsvorstehers. Die Fraktionen der Verbandsversammlung haben sich auf die Neuausschreibung der Stelle eines Verbandsvorstehers geeinigt. Außerdem ging es um die finanziell schwierige Situation des Verbandes. Die Schäden in den Wäldern, die durch den trockenen Sommer und den Borkenkäfer entstanden sind, kosten den Landesverband Lippe viel Geld. Die Forstabteilung braucht allein in diesem Jahr über zwei Millionen Euro mehr als ursprünglich veranschlagt.

 

Der Landesverband Lippe ist ein Unikat und gäbe es ihn nicht, würde er in Zeiten von Globalisierung sicherlich nicht erfunden werden, denn dafür ist er zu speziell, regional oder vielleicht auch zu lokalpatriotisch. Der Landesverband Lippe entstammt einer anderen Zeit, ist aber alles andere als antiquiert.

 

Am 21. Januar 1947 verlor Lippe nach mehr als 800jähriger Selbstständigkeit als Grafschaft und Fürstentum sowie als Freistaat innerhalb der Weimarer Republik seine staatliche Souveränität. Lippe schloss sich Nordrhein-Westfalen als dritter Landesteil an. In der damaligen Vereinbarung wurde festgeschrieben, dass „das Landesvermögen dem lippischen Gebiet“ verbleibt. Das bedeutet, dass das lippische Vermögen einschließlich der kulturellen und sozialen Einrichtungen des Landes den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Lippe erhalten bleiben sollte. Und das ist bis heute so. Darüber hinaus kümmert sich der Landesverband um Kultur- und Denkmalförderung, Naturschutz, die eigenen Immobilien und die Forstwirtschaft.

 

Andreas Kuhlmann ist sachkundiger Bürger bei SPD-Kreistagsfraktion Lippe. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der SPD-Landesverbands-Fraktion. Für ihn steht außer Frage, dass der „lippische Schatz“ bewahrt werden muss. „Die Sonderrechte und Privilegien die Lippe mit dem Landesverband hat sind einzigartig, wir sollten alles daran setzten diese zu erhalten. Ihn aufzugeben wäre ein Irrsinn.“

Seit Monaten macht der Verband Negativschlagzeilen. Im Fokus stehen dabei meist Machtspiele und Eitelkeiten der politischen Fraktionen. Die Verlierer dabei sind immer dieselben, nämlich der Landesverband selbst und die lippische Bevölkerung. Daher mahnt Kuhlmann, dass die machpolitischen Interessenspielchen endlich ein Ende haben müssen. „In den letzten zehn Jahren hat es einige schwere falsche Personalentscheidungen beim Landesverband gegeben. Darunter leidet er bis heute. Das muss ein Ende haben, Der Landesverband muss personell und finanziell instandgesetzt werden“, so Kuhlmann. Dabei lobt der Sozialdemokrat die Rolle von Arne Brand. Brand ist der allgemeine Vertreter des Verbandsvorstehers. Seit der Landesverband ohne Führung dasteht leitet er kommissarisch die Geschicke.

Der Landesverband steckt seit einiger Zeit in einer schwierigen Situation. Kapital schlägt er eigentlich aus der Forstwirtschaft und den Zinserträgen des eigenen Vermögens. Da sich beide Geldbringer in einer angespannten Situationen befinden, sind die Erträge äußerst überschaubar.

CDU und Grüne in der Landesverbandsversammlung wollen in diesen kritischen Zeiten die 16.000 Hektar Wald neu zertifizieren lassen, und zwar nach Maßstäben des FSC (Forest Stewardship Council). Bei einer Forstwirtschaft, die derzeit mehr kostet als sie einbringt und bei einem Siegel, dass quer durch alle Expertenkreise äußerst kritisch gesehen wird, kommt man auch an dieser Stelle nicht umhin an parteipolitische Interessenspiele zu denken. Wie sonst kommen die Christdemokraten zu einem grünen Daumen und dann noch zu einem den sie mit einem Siegel versehen wollen, das mehr ein Mängel- als Qualitätsexemplar darstellt. „Beim FSC-Siegel ist selbst beim besten Willen kein nachvollziehbarer ökologischer Mehrwert erkennbar. Das bestätigen diverse Experten und Recherchen seriöser Medien, wie der ARD. Hier handelt es sich wohl mehr um reine Symbolpolitik“, sagt SPD-Politiker Kuhlmann.

 

Der Landesverband ist ohne Zweifel einzigartig. Er bewahrt lippische Traditionen und gestaltet zeitgleich Zukunft, beispielsweise mit seiner regionalen Kulturförderung. Auf seiner Internetseite fasst er seine Rolle treffend in einem Satz zusammen. „Der Landesverband gibt der Geschichte Gegenwart“. Daran sollten die Lipperinnen und Lipper und vor allem die lippischen Parteien ein großes Interesse haben. Daher gilt es die Ärmel hochzukrempeln und den Landesverband zukunftsfest zu machen. Man könnte es auch mit einem Zitat des ehemaligen sozialdemokratischen Landespräsidenten Heinrich Drake sagen. "Bekakelt nicht die Lage, pflanzt Kartoffeln an". In diesem Fall wären Kartoffeln allerdings wohl eher neue Bäume für unsere lippischen Wälder. Gerne ohne FSC-Siegel.

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