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Rabattschlachten und Schnäppchenhysterie vs. Klimarettung und Umweltbewusstsein

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Vermeintliche Rabatte locken an allen Ecken. Die E-Mail-Postfächer quollen über und die großen Prozentschilder in den Schaufenstern ließen keine Zweifel. Der Handel und die Konsumenten sind im Rausch von Cyberweek und Black Friday.

 

Thomas Jahn ist Mitglied der SPD-Kreistagsfraktion und Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Er steht dem Feiertag des Konsums kritisch gegenüber. „Der Black Friday fordert die Menschen auf Dinge zu kaufen, die sie in den meisten Fällen nicht brauchen. Und den Preis unseres Billigkonsums zahlen meist Dritte. Viele Güter werden zu schlechten Bedingungen produziert und an Tagen wie dem Black Friday dann zum Teil auch noch unter Wert verkauft. Dies blenden leider zu viele Menschen aus“, so Jahn.

 

Massenkonsum gibt es nicht erst seit der Black Friday aus den USA nach Europa geschwappt ist. Das zelebrieren eines schier ungehemmten Konsums sieht der Sozialdemokrat auch in Zeiten der „Fridays-for-Future“ Bewegung kritisch. Der Mensch liebt es anscheindend, zu verbrauchen und zu konsumieren. Der Planet liebt es allerdings nicht. Dass in diesem Jahr eine der größten Klima- und Umweltdemonstrationen gleichzeitig mit dem großen Schnäppchtag zusammenfällt wirkt dabei grotesk. Weltweit sind erneut Hunderttausende Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen - zum vierten Mal in diesem Jahr. Und auf der anderen Seite glühen die Kreditkarten der Menschen, um vermeintliche Statussymbole zu erwerben. „Dinge zu konsumieren ist vom Grundsatz her überhaupt nicht zu verteufeln. Das Problem ist die Maßlosigkeit und der heutige Stellenwert des Konsums vieler Menschen getreu dem Motto – ich kaufe also bin ich. Dieses Statusdenken zieht sich dabei durch nahezu alle Altersklassen. Die Ressourcen des Planeten sind begrenzt. Daher hoffe ich auf ein Umdenken der Menschen, dass sie wieder bewusster konsumieren und dabei auch die Produktionsbedingungen hinterfragen“, sagt Thomas Jahn.

 

Milliarden Elektro-Artikel, Textilwaren, Lebensmittel gehen jedes Jahr über die Ladentheken. Konsum macht Spaß und regt das Belohnungszentrum im Gehirn an. Auf unserer Erde zu leben und das am besten unter menschenwürdigen Bedingungen, macht auch Spaß und sicherlich am Ende mehr, als das zwanzigste Paar Sportschuhe, oder das mittlerweile zehnte Smartphone zu kaufen.

 

 

 

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