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Stell Dir vor Du ertrinkst und keiner sieht hin

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Foto: SPD-Fraktionsvorsitzender Henning Welslau spricht über Seenotrettung, Kapitänin Carola Rackete und das Versagen der EU.

 

Wochenrückblick Was  - die lippische Kreistagsfraktion in dieser Woche bewegte

 

Stell Dir vor Du ertrinkst und keiner sieht hin

In unserem Wochenrückblick wollen die Gelegenheit nutzen unseren ganz persönlichen Blick auf ein Thema zu werfen, dass uns in jeder Woche beschäftigt hat. Das können Themen und Ereignisse aus unserem schönen Lipperland sein. Es kann aber auch um Landes-, Bundes- oder globale Themen gehen.

 

Letzte Woche Samstag legte die "Sea-Watch 3" von Kapitänin Carola Rackete im Hafen der italienischen Insel Lampedusa an. Angekommen im Hafen wird die Kapitänin festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Sie hatte ihr Rettungsschiff Sea-Watch 3 mit 40 Migranten, die sie und ihre Besatzung vor dem Ertrinken im Mittelmeer gerettet hatten, an Bord und trotz des Verbots der italienischen Behörden in den Hafen von Lampedusa gesteuert. Am Dienstag erklärte eine italienische Richterin ihre Festnahme für ungültig und ordnete ihre Freilassung aus dem Hausarrest an. Gestern haben im gesamten Bundesgebiet Tausende Menschen gegen die Kriminalisierung ziviler Seenotretter demonstriert. Carola Rackete zeigt Haltung. Sie steht ein für Menschen die Hilfe brauchen, im vollen Bewusstsein der persönlichen Konsequenzen für Ihre Entscheidungen. Für Henning Welslau, Fraktionsvorsitzender der lippische SPD-Kreistagsfraktion, ist Carola Rackete eine Heldin. Denn Rackete handelt, wo andere nur reden. Sie tritt ein für humanitäre Werte und stellt sich Widersachern wie dem mit Menschenverachtung prahlenden italienischen Innenminister Matteo Salvini, entgegen.

Henning Welslau unterstützt die Proteste für eine sichere und legale Seenotrettung. „Ich habe großen Respekt vor der Leistung, dem Mut und dem Einsatz von Kapitänin Rackete. Die EU ist in der Pflicht eine gemeinsame Lösung umzusetzen. Menschenretten ist kein Verbrechen“, sagt Welslau.

Aus Sicht des Sozialdemokraten ist das Retten von Menschenleben eine menschliche Verpflichtung. „Das Rettungsschiff Sea-Watch 3 ist mehr als zwei Wochen mit 40 Migranten auf dem Mittelmeer unterwegs gewesen, kein Hafen wollte sie einfahren lassen. Das ist ein bitteres Armutszeugnis für die Mitgliedsländer der Europäischen Union“, sagt Henning Welslau.

Die Europäische Union hat im März diesen Jahres ihren Marineeinsatz vor der libyschen Küste beendet und kann seitdem keine Migranten mehr aus Seenot retten. Die Entscheidung wurde damit begründet, dass die Mitgliedsstaaten sich nicht einigen konnten, wie die Geflüchteten innerhalb der EU verteilt werden sollen.

 

 

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