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Wenn das Wetter zur Gefahr wird

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Foto: Die SPD-Kreistagsfraktion Lippe beim gemeinsamen Erörterungstermin mit Steffen Veenaas (vierter von rechts) vom Werre-Wasserverband und Thomas Hilker (vierter von links) vom Kreis Lippe.

 

SPD-Kreistagsfraktion informiert sich über Wasserrückhaltebecken

 

Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die Zukunft mit mehr Stürmen, extremen Regenfällen und Hitzewellen aufgrund der Klimaerwärmung. Auch der Kreis Lippe wird von solchen Wetterextremen nicht verschont bleiben. Um die Menschen vor Ort bestmöglich zu schützen, soll bald ein Hochwasserrückhaltebeckens an der Wiembecke in dem Detmolder Ortsteil Hornoldendorf, sowie im Horn-Bad Meinberger Ortsteil Fromhausen entstehen. Vor Ort informierte sich jetzt die SPD-Kreistagsfraktion Lippe, über die aktuellen Planungen.

Steffen Veenaas vom Werre-Wasserverband erläutert den Sozialdemokraten, dass das Hochwasserrückhaltebecken an der Wiembecke als überörtlich wirksame Hochwasserschutzmaßnahme geplant sei, dessen Auswirkungen im Extremfall bis nach Bad Salzuflen Wirkung zeigen könnte. Nach aktuellem Stand belaufen sich die Baukosten für ein Stauvolumen von 693 Millionen Kubikmeter Wasser, bei einer Länge von 400 Metern und einer Höhe von 12 Metern, auf 5,8 Millionen Euro. Die Bauzeit beträgt 2 Jahre.

Fraktionsvorsitzender Henning Welslau begrüßt die Planungen. „Wir haben heute gehört, dass der Schaden bei einer Hochwassersituation bei bis zu 25 Millionen Euro liegen könnte. Wenn man das mit den Baukosten vergleicht, lohnt sich das Projekt nicht nur aus der Sicht des Bevölkerungsschutzes, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht“, sagt Welslau.

„Leider werden wir uns zukünftig auf mehr Wetterextreme einstellen müssen, daher ist es wichtig, dass wir uns frühzeitig um den Schutz der Bevölkerung kümmern. Neben Verletzten können auch immense finanzielle Schäden und Verschmutzungen der Umwelt, beispielsweise durch beschädigte Heizöltanks, die Folge sein. Dies muss natürlich nach Kräften verhindert werden“, so Welslau.

Für die SPD ist aber auch klar, dass der menschengemachten Klimawandel und dessen Folgen nicht nur mit Rückhaltebecken bekämpft werden kann. „Schutzmaßnahmen allein werden uns nicht vor der gewaltigen Herausforderung des Klimawandels helfen. Wir alle sind gefordert unser Klima und unsere Umwelt zu schützen“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

An dem Termin nahm auch Thomas Hilker, vom Kreis Lippe teil. Hilker ist beim Kreis Lippe der Fachgebietsleiter für den Bereich Planungen. Denn parallel zu den Planungen des Hochwasserrückhaltebeckens betreibt der Kreis Lippe, die Planungen für den Neubau der Straße K90 als südöstliche Ortsumgehung von Hornoldendorf. Durch den Bau des Hochwasserrückhaltebeckens wird der Verkehr durch den Neubau im Südosten um den Ortsteil vorbeigeführt und im Nordosten wieder an die vorhandene K90 angeschlossen werden. Die Überflutungsfläche vor dem Staudamm wird nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden. Diese Flächen werden dann als ökologische Ausgleichsfläche genutzt.

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