Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Have any Questions? +01 123 444 555

Wochenrückblick – Das Internet der Dinge

(Kommentare: 0)

Stellen wir uns Lippe im Jahr 2030 vor. Unser Kreis besteht nur noch aus „Smart Cities“. Die Kommunen verfügen über intelligente Verkehrsinformationssysteme. Über das 5G-Mobilfunknetz sind Autos, Ampeln, Parkleitsysteme, öffentliche Verkehrsmittel, Auto- und Fahrrad-Sharing-Dienste miteinander vernetzt. Das System steuert den Verkehr so, dass er möglichst reibungslos funktioniert. Dazu kommt ein Netz aus Umweltsensoren, mit dem die Luftqualität in der Stadt laufend überwacht wird. Für manche mag das wie Sciences Fiction klingen, vor allem wenn man sich vorstellt, dass wir hier über den Kreis Lippe und nicht über Berlin, Tokio oder New York sprechen.

Aber was spricht dagegen, dass unser liebenswertes Lipperland sich genauso smart weiterentwickelt, wie die Weltmetropolen. Ein Lautsprecher, der auf Zuruf Dinge für mich im Internet bestellt, ein E-Bike, das mir selbstständig mitteilt, wenn es gestohlen wurde oder Parkplätze, die mir per App mitteilen ob sie frei oder belegt sind. All das sind gibt es gegenwärtig auch schon bei uns und ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Dies sind Beispiele für das „Internet der Dinge“. Das Internet der Dinge bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese Gegenstände selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können.

Michael Meier, Sachkundiger Bürger der SPD-Kreistagsfraktiom und Sprecher im Arbeitskreis für Digitalisierung findet, dass das Internet der Dinge erst am Anfang seiner Möglichkeiten steht. Er sagt: „Smart Cities verbessern unsere Lebensqualität mittels Technologie in wenigen Jahren rasant. LoraWan wäre ein erster und sehr wichtiger Baustein des Kreis Lippes in Richtung Internet of Things, also dem Internet der Dinge.“

In dieser Woche hat sich die SPD-Kreistagsfraktion, gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner, für den Aufbau eines flächendeckendens LoRaWans, in Lippe ausgesprochen. LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network und bedeutet bzw. ermöglicht ein energieeffizientes Senden von Daten über lange Strecken. Dies wurde speziell für das Internet der Dinge entwickelt. Mit der LoRaWAN Technologie ist es möglich mehrere hundert Sensoren innerhalb eines Netzwerkes zu verwalten und Sensordaten zu verarbeiten. Hinzu kommt, dass die Sensoren, die hierbei verwendet werden, bis zu 10 Jahren ohne Batteriewechsel betrieben werden können. Die Vorzüge einer Datenübertragung mit hoher Reichweite und dabei geringem Leistungsverbrauch erfüllen nur die wenigsten Technologien. Gängige Sensorlösungen basierend auf WLAN oder Bluetooth haben derzeit nur eine maximale Reichweite von ca. 100 Metern.

Henning Welslau, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreis findet, dass der Ausbau der Netze in Lippe noch intensiver vorangetrieben werden muss. Außerdem sollte man zukunftsweisende Technik wie LoRaWan frühzeitig in den Blick nehmen. „Wir wollen in Lippe die Chancen des digitalen Zeitalters optimal für die Lipperinnen und Lipper nutzen und ihnen kluge Lösungen für Alltagsprobleme anbieten. Darüber hinaus kann unsere Wirtschaft nur von intelligenten Netzen profitieren. Daher wollen wir die Kreisverwaltung beauftragen, eine Einführung von LoRaWan im Kreis Lippe zu prüfen und die damit verbundenen Kosten zu ermitteln“, sagt Henning Welslau.

Ist solch ein technische Entwicklung einfach nur ein neuer Firlefanz von Wohlstandgesellschaften? Brauchen wir solche Dinge in Zeiten von Megathemen wie dem Klimawandel, dem weiter aufbäumenden Nahostkonflikt oder einem amerikanischen Präsidenten, der gerade für sich beansprucht, dass Dänemark Grönland an ihn verkauft? Kurz gesagt - Smart city solutions - brauchen wir das jetzt auch noch? Ja, sagt Michael Meier.

„Nicht nur um den Anschluss an die moderne und digitale Welt nicht zu verpassen, sondern auch um dem leider so aktuellen wie bedrückendem Thema Klimawandel mit innovativen Lösungen etwas entgegen zu wirken. So kann zum Beispiel durch die Nutzung von LoraWan die Schadstoffbelastung in unseren Innenstädten überwacht werden um wenn notwendig kurzfristige Gegenmaßnahmen wie Einschränkungen der Zufahrten für private Pkw und Sperrung für Lkw zu ergreifen. Auch die Luftqualität in unseren Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden kann permanent kontrolliert werden und mit modernen Lüftungsanlagen und automatischen Fenstersteuerungen für ein besseres Raumklima sorgen. Effiziente Parkleitsysteme, die den Besuchern der Innenstädte, die leider nicht mit dem ÖPNV fahren, aber auch den Anwohnern unnötiges Fahren auf der Suche nach einem freien Parkplatz ersparen und dabei auch noch helfen die Belastung mit Feinstaub und Abgasen zu mindern, sollten Standard sein“, so Meier.

Auch die Lichtverschmutzung durch unsere heutige Lebensweise kann durch die Nutzung der digitalen Steuerung der Beleuchtung von Straßen und Plätzen wieder auf ein sinnvolles und umweltgerechtes Maß reduziert werden.

„Es ist doch vollkommen ausreichend, dass die Laternen angehen, wenn jemand den Weg oder Platz benutzt. Zumindest muss an Stellen, die eine permanente Beleuchtung erfordern das Licht auf ein Minimum gedimmt werden. Damit würden wir einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Insekten leisten und auch für unseren eigenen Biorhythmus noch etwas Gutes tun“, erklärt Michael Meier.

 

 

 

Zurück

Copyright 2019 SPD-Kreisverband Lippe